19. September 2017

Mangoeis...soft und cremig

So meine lieben treuen Leser und Leserinnen! Endlich endlich ist der Umbau geschafft...jetzt habe ich eine tolle Küche mit rosa Kühlschrank, ein Bad mit selbstentworfenen Fliesen, eine Megaterrasse mit genialen Travertin-Silver-Platten, ein neues Gäste-WC und ein halbneues Wohnzimmer.

Das  mit den Fotos, das ist so eine Sache...dazu müsste ja alles aufgeräumt sein...daher müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden! 

Und um euch das Warten etwas zu versüßen, poste ich heute das Rezept für ein schnelles, absolut empfehlenswertes, luftigleichtes  Mango-Eis aus dem Thermomix.

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Ich habe bisher schon ganz oft Eis im Thermomix gemacht, meistens mit gefrorenen Himbeeren. Dann nach Lust und Laune etwas Staubzucker und fertig...manchmal 3 EL Naturjoghurt oder Topfen dazu, ab und zu mal etwas Sauerrahm. Je nachdem, was grad so im Kühlschrank ist.

helado de mango, receta de Thermomix, schnell, einfach, leicht

Aber auf die Idee mit dem Eiweiß wäre ich nie gekommen...irgendwann bin ich bei Pinterest auf ein Eis-Foto gestossen...Softeis aus dem Thermomix und habe das dann sofort ausprobiert. Ich muss euch sagen...sehr lecker! Aber im Originalrezept hieß es 80 g Zucker, das war uns definitiv zu süss, daher würde ich sagen, dass 60 oder 70 g reichen. Kommt natürlich auf die Früchte an.

Das tolle am Rezept...man braucht nur 3 Zutaten: Obst, Zucker, Eiweiß!


cremiges Mango-Softeis ....aus dem Thermomix

     300 g gefrorene Mango (oder Erdbeeren oder Himbeeren)
60 - 70 g Staubzucker
        2    Eiweiß
  • die gefrorene Mango zusammen mit dem Staubzucker bei Stufe 5/ca. 45 Sekunden zerkleinern
  • Schmetterling einsetzen
  • 2 Eiweiß dazugeben und 1 1/2 min bei Stufe 4 mit dem Schmetterling aufschlagen


Man muss schnell machen, denn das Eis wird sonst zu flüssig, aber schmecken tut es trotzdem!
Mein Mangoeis war auch sehr weich...aber mein Herr Sohn rührt sowieso das Eis immer cremig, also war es geradezu perfekt. 

Es war interessant mit anzusehen, wie die Eismasse durch das Einschlagen des Eiweiß ihr Volumen mindestens verdreifacht hat...

Also, worauf wartet ihr? Bevor man nur noch Lust auf Glühwein hat...schnell noch einmal den Sommer aufleben lassen, mit einem Früchteeis.


Liebe Grüße 



23. Juni 2017

Weiße Sacher...zum 2. Geburtstag....

Vor ein paar Tagen war es soweit...meine kleine Nichte feierte ihren 2. Geburtstag!!! Wow...es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht!

Meine Schwester hat sich etwas in rosa gewünscht...aber nichts mit Schoko, denn sie wollte selber eine Schokotorte backen.
Und daher habe ich mir gedacht...weiße Schoko sieht nicht nach Schoko aus...und nach kurzem Überlegen, habe ich mich für eine Weiße Sacher entschieden...


Der 5. Juni ist Familienfeiertag, denn da hat auch meine Gota Geburtstag, die feierte gleich ein 3/4 Jahrhundert. Insgesamt haben da 4 Leute Geburtstag, die ich kenne!

...auf die Idee mit der weißen Sachertorte (ob man die wohl so nennen darf?!) hat mich das "Mann backt"-Buch von Marian Moschen gebracht, das ich kürzlich als Geburtstaggeschenk verschenkt habe und selbst darin einige tolle Rezepte gesehen habe.


Also ich muss sagen...die Weiße Sacher war super lecker! Perfekte Konsistenz und überhaupt...demnächst werde ich die noch einmal backen, dabei werde ich farbige Candy Melts anstelle der weißen Schokolade nehmen...bin schon gespannt, wie das dann aussieht.

Als Fülle habe ich eine Mischung aus Mascarpone, Sahne, pürierten Erdbeeren und Joghurt genommen, die aber leider nicht richtig fest wurde...o.k. die Torte hatte auch kaum Zeit zum Durchkühlen, da ich sie um 14:30 gefüllt habe und um 16:00 war schon die Party! Wie dem auch sei... geschmeckt hat die Creme wunderbar, aber da sie nicht die richtige Konsistenz hatte, gibt es hier auch kein Rezept davon.


 .. die Meringuekisses waren total schnell gemacht und sahen super aus...mit oder ohne Augen...auf der Torte oder direkt in den Mund...
Ein paar habe ich in rosa *Candy Melts* getaucht und dann in Sprinkels. Am besten gefallen haben mir aber die ganz simplen.



Meine kleine Nichte hat sich total gefreut...2 Jahre...so goldig, die Kleine.


Weiße Sacher (26-er Form)

200 g weiche Butter
200 g Zucker (100 + 100)
   8 große Eier
200 g weiße Schokolade
200 g Mehl
  • weiße Schoko im Wasserbad schmelzen
  • inzwischen die zimmerwarme Butter mit 100 g Zucker schaumig schlagen
  • nach und nach die Eidotter dazugeben
  • die flüssige Schokolade dazugeben 
  • 8 Eiweiß zu Schnee schlagen und wenn er schon fest ist, die restlichen 100 g Zucker einrieseln lassen und den Schnee ausschlagen
  • das Mehl unter die Butter-Zucker-Dotter-Mischung mischen und am Schluß den Schnee unterziehen

bei 175° im vorgeheizten Rohr ca. 40 - 45 min backen



Meringue-Kisses (ca. 40 Stück)
 
    3     Eiweiss
200 g   Feinkristallzucker
   2 TL Zitronensaft
  • die Eiweiss zu festem Schnee schlagen
  • den Kristallzucker einrieseln lassen und ganz fest ausschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Meringue-Masse glänzt
  • dann den Zitronensaft schnell unterschlagen
  • Masse in einen Spritzbeutel mit grosser Lochtülle (ich habe einen Einwegspritzbeutel genommen und ihm die Spitze abgeschnitten) füllen und die Kisses auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen
  • Ich habe einen kleinen Teil der Baisermasse rosa eingefärbt (meine Gelfarben waren fertig, daher habe ich Pulverfarbe genommen) und dann in der Spritztüte auf die Seiten gestrichen und den Rest mit der weißen Baisermasse aufgefüllt.
  • bei 100° im vorgeheizten Backrohr ca. 2 Stunden trocknen lassen, dabei die Backrohrtür einen spaltbreit offen lassen und dann im ausgeschaltetn  Backrohr ca. 1 Stunde nachtrocknen lassen.


Ich habe mit demselben Rezept ja schon mal eine Gespenstertorte gemacht (wer neugierig geworden ist, klickt *hier*). Dort habe ich mit 75 Grad trocknen lassen. Aber dieses Mal waren die Kisses nach 1 Stunde noch nicht mal angetrocknet.Gut möglich, dass das an meinem neuen Backrohr liegt...daher habe ich auf 100 Grad hochgeschalten...das hat dann gut geklappt.

25. März 2017

Kokostorte...klein, fein, vegan

....bei meinem Umbau geht es weiter voran und in meiner neuen Küche macht das Kochen wirklich Spaß! Endlich habe ich Platz für mehr als nur ein kleines Schneidbrett!!!

Leider komme ich in letzter Zeit nicht so richtig zum Kochen und Backen, aber die Zeiten werden sich wieder ändern....

Heute gibt es ein Törtchen ohne Backen, das ich auf dem Blog *goats* von Gitte entdeckt habe...ein veganes Kokostörtchen.




Ich war anfangs skeptisch wegen dem Kokosöl, aber...alle meine Zweifel wurden zerschlagen, das Kokostörtchen kann sich sehen und schmecken lassen...

Aufpassen und nicht so wie ich Kokosmilch und Kokosöl verwechseln! Ich habe nämlich die 100 ml Kokosmilch zu den Zutaten für den Boden dazugeschüttet!!!! ...da die Kokosflocken schon drin waren, war es auch nicht möglich, die Kokosmilch einfach wieder rauszuschütten! Also habe dann halt noch einen Löffel Kokosflocken dazugetan. War anfangs etwas weich, wurde aber dann schön fest und hat wunderbar geschmeckt!

Als das Törtchen fertig war und nur noch das Topping fehlte, habe ich bemerkt, dass ich keine Schokolade mehr zu Hause hatte...aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so habe ich etwas Kakaopulver mit etwas Staubzucker vermischt und das Ganze mit ein paar Tropfen Wasser verrührt und diese Mischung dann drübergeträufelt. Geschmacklich nicht so toll wie Schokolade, aber doch besser als ohne Topping.



Kokostörtchen (ca. 20 cm Durchmesser)

Boden
  50 g   Datteln (entsteint)
100 g   Kokosflocken
    2 EL Backkakao
    2 EL Agavendicksaft
  20 g   Kokosöl (flüssig)


Füllung
    1    Banane
100 g Kokosmilch
  50 g Kokosflocken
100 g Kokosöl (flüssig)
etwas Agavendicksaft (
nach Belieben)


Topping
1 Banane (in Scheiben geschnitten...habe ich schlichtweg vergessen)
50 g dunkle Schokolade 85 %



  • die Zutaten für den Boden zusammen pürieren - am einfachsten im Thermomix: ca. 15 - 20 Sekunden/Stufe 8. 
  • die Masse auf dem Boden einer Springform verteilen
  • Topf auswaschen und die Zutaten für die Kokos-Bananen-Creme mixen: ca. 45 Sekunden/Stufe 8
  • die Creme auf dem Boden verteilen und das Törtchen ca. 3 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen
  • dann verzieren und geniessen
Uns hat es am besten ganz kalt geschmeckt, aber meiner Freundin besser, nachdem es schon 3 Stunden im Wohnzimmer gestanden ist...dann ist es cremiger.

Auf jeden Fall...ein leckeres Törtchen! Viele schreckt es ja ein bisschen ab, wenn sie hören "vegan"...also nicht so viele Vorurteile haben sondern einfach ausprobieren!


Liebe Grüße